Rengas-lehti

kertoo viisi kertaa vuodessa, missä Saksassa ja Suomessa mennään ja tuo esiin suomalaisia kiinnostavia aiheita. Se pitää ajan tasalla seurakuntien ja muiden suomalaistahojen järjestämistä tapahtumista. Suomalaisten seurakuntien jäsenet saavat lehden ilmaiseksi.

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Zeitschrift "Rengas"

Rengas erscheint fünf mal im Jahr. Die Zeitschrift porträtiert Personen und Phänomene, die mit Finnland und der finnischen kirchlichen Arbeit zusammenhängen. In Rengas finden Sie auch Nachrichten der finnischen Gemeinden in Deutschland und anderer Finnland-Akteure. Rengas ist für die Mitglieder der finnischen Gemeinden kostenlos.

Ilmestymisaikataulu / Zeitplan 2026

numero
Ausgabe
aineistopäivä
Redaktionschluss
ilmestyy alkaen
erscheint ab
5-6 26.3. KV 18 (27.4.)
7-10 26.5. KV 26 (22.6.)
11-12 26.9. KV 44 (26.10.)
1. nro / 2027 26.11.2026 KV 1 (4.1.2027)

 

Rengas-lehtiä pöydällä
Kuva/Foto: Tuula Lyytikäinen

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viestintäkoordinaattori / Referentin für Kommunikation
+49 1515 1937291

Olen Tuula Lyytikäinen ja aloitin maaliskuun 2022 alusta työn suomalaisten seurakuntien palveluksessa tehtävänäni mm. Rengas-lehden ja Renkaan sosiaalisen median kanavien toimittaminen ja ylläpito, yhteydenpito Suomalaisen kirkollisen työn keskuksen toimiston, suomalaisten pappien ja seurakuntien välillä sekä jäsenrekisterin ja kotisivujen ylläpito.

Olen asunut Saksassa kymmenisen vuotta, meidän tarinamme on se tuttu eli muutimme tänne puolisoni työn vuoksi, ja muutama vuosi ulkomailla on sittemmin hieman venähtänyt. Asun eteläisessä Hessenissä keskellä kauneinta Odenwaldia, ja niinpä Frankfurtin suomalainen seurakunta on tullut minulle ja perheelleni tutuksi. Suomalaisten seurakuntien Instagram-tilin seuraajille saatan olla myös tuttu, olen päivittänyt jo useamman vuoden ajan tiliä yhtenä vapaaehtoisista.

Rakkain vapaa-ajan puuhani on käsityöt, niitä olen tehnyt lapsesta asti, ja käsillä tekeminen on minulle lähes yhtä itsestäänselvyys kuin hengittäminen. Myös luonnossa liikkuminen on tärkeää, vaellus- ja maastopyöräreitit kutsuvat säännöllisesti. Syksyisin mikään ei saa minua pidettyä poissa sienimetsästä, keskieurooppalainen sienilajisto on kiehtovaa, ja se tarjoaa koko ajan uutta opeteltavaa. Hyvä kirja on lukemisen arvoinen, ja maailmassa on niin monta lukematonta kirjaa. Minut löytää usein myös pianon äärestä tai huilua omaksi ilokseni soittelemasta.

Haluan omalla työlläni auttaa suomalaisia seurakuntia, pappeja ja vapaaehtoisia heidän tärkeässä työssään. Suomen kieli on minulle tärkeä, sen vaaliminen on varsinkin ulkomaanvuosien aikana muodostunut sydämen asiaksi. Toivon Renkaan tarjoavan jatkossakin kiinnostavaa lukemista suomeksi, ja vaikka painetun sanan tulevaisuus on digitalisaation myötä suuressa murroksessa, on sillä kuitenkin paikkansa. Haluan tehdä tätä työtä partiolaisten vanhaa vaeltajien tunnusta siteeraten: ”Palvelen!”

Mein Name ist Tuula Lyytikäinen und ich bin seit Anfang März 2022 die neue Referentin für Kommunikation des Zentrums der finnischen kirchlichen Arbeit in Deutschland. Ich freue mich, mit meiner Arbeit die finnischen Gemeinden, Pfarrerinnen und Ehrenamtlichen unterstützen zu können. Die finnische Sprache ist mir wichtig, sie ist für mich nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Teil meiner Seele. Schon deswegen finde ich diese Zeitschrift sehr wichtig, obwohl durch die Digitalisierung es in der Zukunft sicherlich auch viele Veränderungen geben wird.

Seit etwa zehn Jahren lebe ich in Deutschland. Ich wohne mit meinem Mann und zwei Kindern in Südhessen, wo der schöne Odenwald sehr gute Möglichkeiten zum Wandern und Mountainbiking bietet. Bei schlechtem Wetter mache ich gerne Handarbeiten oder spiele Klavier oder Flöte. Ein gutes Buch, auf Finnisch oder Estnisch oder heutzutage auch auf Deutsch, ist immer lesenswert.


Kirjoitus on julkaistu Rengas-lehden numerossa 5-6/2022. 

”Päätettiin perustaa Suomenkielisen kirkollisen työn keskus -niminen yhdistys”

2024-06-27 18:28:00.0

vanhoja pöytäkirjoja ja SKTK:n entisiä puheenjohtajia

Ex-puheenjohtajia: Eva Otremba, Katriina Wegener, Reina Waissi, Annaliisa Kühn, Essimari Kairisto

50 Jahre finnische kirchliche Arbeit in Deutschland - in der Zeit ist vieles passiert, der Modus Operandi hat sich aber stets an die jeweiligen Zeiten angepasst.

Gründung

Der Verein wurde 1974 gegründet, das Gründungsprotokoll ist auf den 25.5.1974 in Köln datiert. Die treibende Kraft war der damalige finnische Pfarrer in Köln, Hinski Honkkila. Anwesend waren Vertreter der drei finnischen Gemeinden Köln, Berlin und Frankfurt. Dieses Gründungsdatum hat uns veranlasst, heute das 50-jährige Bestehen des Vereins zu würdigen.

Im Jahr 2002 wurde das 25-jährige Jubiläum des ZFKA in Hannover gefeiert, mit Vertretern der finnischen evangelischen Kirche, der EKD und der finnischen Gemeinden in Deutschland. So könnte man ja meinen, dass der Verein im Jahr 1975 gegründet wäre. Der Anlass für die Feierlichkeiten damals war aber höchstwahrscheinlich der bevorstehende Umzug des Vereins nach Hannover. Der Sitz des Vereins ist ab 2003 Hannover.

Im Jahr 1978 dann wurde der Verein registriert, mit Datum 10.8.1978. Schon in der ersten Satzung im § 2 wird der Zweck so festgestellt:

§ 2 Zweck: Der Verein hat die Aufgabe, die christliche Gemeinschaft, Dienst und Zeugnis unter den in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin lebenden Finnen und ihren Familien zu verwirklichen. Der Verein ist Dienst-, Informations-, Verbindungs- und Koordinationsorgan der finnisch-sprachigen kirchlichen Arbeit in der Bundesrepublik und West-Berlin. Der Verein hat besonders die Aufgabe, die Zusammenarbeit mit der Ev.-Luth. Kirche Finnlands, mit der evangelischen Kirche in Deutschland, auf ihren allen Ebenen und der in der BRD und West-Berlin lebenden Finnen zu fördern.

Mitglieder und Gremien

Gleich zu Beginn war noch nicht klar, ob es die einzelnen Finninnen und Finnen oder aber die finnischen Gemeinden in Deutschland Mitglieder des Vereins sind. Im ersten Satzungsentwurf für den eingetragenen Verein ist noch die Rede von Einzelpersonen. Im Laufe der weiteren Verhandlungen hat sich dann kristallisiert, dass es die finnischen Gemeinden sind.

Die Beschlüsse werden in der jährlichen Hauptversammlung gefasst, für die laufenden Tätigkeiten ist der von der Hauptversammlung gewählte Vorstand zuständig. Der Vorstand wird jeweils zur Hälfte neu gewählt. Und irgendwann hat die Hauptversammlung die sehr gute Satzungsänderung beschlossen, dass die Amtszeit der Vorsitzenden jeweils maximal 6 Jahre betragen darf! Ein sehr wichtiger Beschluss, es ist immer gut, dass ein gewisser Wechsel in den Gremien stattfindet.

In den Anfangsjahren, sogar bis 2015, wurden die Hauptversammlungen in wechselnden Ortschaften abgehalten, seitdem immer in Hannover. Die Änderungen in finanziellen Ressourcen haben mitgewirkt, dass die Hauptversammlung nicht mehr an 3 Tagen stattfindet, sondern nur an einem Tag.

Auch der Vorstand hat ihre Sitzungen in wechselnden Orten abgehalten, mit dem Zweck, die einzelnen Gemeinden besser kennenzulernen. Es waren teilweise sehr abenteuerliche Veranstaltungen, eine Vorstandssitzung zum Beispiel wurde im Innenhof eines Caféhauses abgehalten, zur Freude und Verwunderung der anderen anwesenden Gäste. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt! Die Vorstandssitzungen haben Freitag-Abend angefangen, und bis Samstag Abend angedauert. Teilgenommen haben alle Pfarrpersonen sowie die Jugendpfarrerin. Aus meiner ersten

Zeit im Vorstand 2003–2005 habe ich noch in Erinnerung, dass wir es nie geschafft haben, alle Tagesordnungspunkte zu besprechen, bevor ich schon zum Zug eilen musste.

Meine erste Amtszeit als Vorstandvorsitzende war 2005–2006. Mein erster Gedanke als ich zum Vorsitzenden gewählt wurde, betraf eben die Dauer und Durchführung der Sitzungen. Es musste sichergestellt werden, dass auch diejenigen, die eine lange Heimreise haben, bei der Besprechung aller Tagesordnungspunkte mit dabei sein können. Und so wurde es seitdem gemacht. Gegen Mitte 2000 wurde beschlossen, dass nur der Koordinator der Pfarrer an den Vorstandssitzungen teilnimmt und dass die Sitzungen immer in Hannover abgehalten werden. Wegen besseren Reiseverbindungen später dann in Frankfurt. Und heute, bis auf eine Sitzung, im Netz.

Eine der Pfarrpersonen hatte anfangs auch die Funktion des Generalsekretärs des Vereins inne, bis ab 2005 ein ganztägiger Geschäftsführer eingesetzt wurde. Weitere Mitarbeitende waren die Kommunikationsreferentin und die Verwaltungsassistentin, mit wechselnder Arbeitszeit. Als im Jahr 2020 der langjährige Geschäftsführer in Ruhestand ging, wurde beschlossen, die Stelle nicht mehr zu besetzen. Dies hat uns Möglichkeiten geöffnet, die Verwaltungsroutinen neu zu gestalten. Dachten wir! Gleichzeitig kam die Covid-Pandemie und die Pläne mussten auf Eis gelegt werden.

Veränderungen

Die letzten Jahre hat uns der Prozess beschäftigt, die finnische kirchliche Arbeit unter der Seemannsmission zu bündeln. Es waren viele intensive Verhandlungen und es werden sicher noch einige Gespräche geführt, bis alles sitzt. Der Verein bleibt noch bestehen, wenn auch in etwas geänderter Form.

Die Hauptaufgaben, die Förderung der christlichen Gemeinschaft und die Koordinierung der Kommunikation bleiben fest bestehen. In diesem Sinne, viel Erfolg und Gottes Segen für die Zukunf!

Katriina Wegener
1. Vorsitzende des ZfkA 2005–2006 und 2019–2024

 

Vaikka suomalais-saksalaisten kirkollisten suhteiden juuret ulottuvat vähintään keskiajalle ja uskonpuhdistuksen aikaan, alkoi muuttoliike Suomesta Saksaan voimistua merkittävästi 1950–1970-luvuilla. Saksaan lähdettiin ennen kaikkea työn perään, ja kun suomalaisissa kouluissa saksa oli tuolloin vielä eniten luettu vieras kieli, oli monilla muuttajilla jo kielitaitokin ainakin perustasolla valmiina. Ja kuten usein moni muille maille muutamaksi vuodeksi lähtenyt on huomannut, on pariksi vuodeksi ajateltu keikka venähtänyt helposti vuosikymmeniksi tai koko elämäksi. Usein tähän on ollut syynä uudesta asuinmaasta löytynyt elämänkumppani.

Muuttoliikkeen voimistuttua kävi selväksi, että Hampuriin jo 1900-luvun alussa perustettu suomalainen merimieskirkko ei voi huolehtia koko maan suomalaisväestön hengellisistä tarpeista. Vuonna 1971 Suomesta lähetettiin Saksaan pastori Hannu ”Hinski” Honkkila. Hänen asemapaikakseen valikoitui Köln. Kolme vuotta myöhemmin 25.5.1974 tuolloisten Saksan suomalaisten seurakuntien eli Kölnin, Berliinin ja Frankfurtin edustajat perustivat Saksan suomenkielisen kirkollisen työn keskuksen – joidenkin tulkintojen mukaan tämä oli ilmeisesti noin kolmas kerta, kun keskus perustettiin.

Vuonna 2002 vietettiin Hannoverissa SKTK:n 25-vuotisjuhlaa, josta voisi päätellä, että keskuksen perustamisvuosi ei ollut 1974, mutta ilmeisesti juhlallisuuksien syynä tuolloin oli seuraavana vuonna tapahtuva keskuksen muutto Kölnistä Hannoveriin eikä ainakaan kovin tarkasti neljännesvuosisadan täyttyminen.

Nuori yhdistys törmäsi saksalaisen yhdistyslainsäädännön seinään, ja sääntöjä tuli hioa moneen otteeseen ennen kuin Saksan suomenkielisen kirkollisen työn keskus – Zentrum der finnischsprachigen kirchlichen Arbeit in Deutschland e. V. lopulta saatiin rekisteröityä vuonna 1978. Vuonna 1986 nimi muutettiin sen nykyiseen muotoon Suomalaisen kirkollisen työn keskus – Zentrum der finnischen kirchlichen Arbeit e. V.

Suomen evankelis-luterilaisen kirkon ja Saksan evankelisen kirkon välille v. 1977 solmittu sopimus edesauttoi työn vakiintumista ja toiminnan monipuolistumista. Pappien lukumäärää voitiin lisätä, ja uusia seurakuntia perustettiin. Suurimmillaan pappien ja työntekijöiden, joihin kuului mm. nuorisosihteeri, määrä oli 2000-luvun alussa, ja sen jälkeen on vähitellen jouduttu sopeutumaan niukkeneviin resursseihin. Aiempi pääsihteerin virka, jota hoiti yksi Saksan suomalaispapeista, korvattiin v. 2005 toiminnanjohtajan viralla, josta päätettiin luopua v. 2020.

Vaikka puitteet ovat vaihdelleet, on Suomalaisen kirkollisen työn keskuksen tehtävä Saksan suomalaisten seurakuntien työn koordinoijana ja tukijana säilynyt muuttumattomana. Jo ensimmäisiin sääntöihin oli kirjattu tehtäväksi kiinnittää huomiota suomenkielisiin kirkollisiin palveluihin ja sielunhoitoon. Tämä työ jatkuu edelleen.

Tuula Lyytikäinen

 

Kuvat/Fotos: Tuula Lyytikäinen / Suomalaisen kirkollisen työn keskuksen arkisto, Hannover

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